Corona macht’s möglich – Gerichtliche Scheidung am Telefon
Wir erleben eine Situation, die die Menschen existenziellen Gefahren aussetzt. Wichtig bleibt aber gerade in der Krise, das Positive und die Chancen zu sehen, denn nur gemeinsam und mit Optimismus lassen sich die vielen schlimmen Meldungen verarbeiten.
Ehevertrag: Ein Instrument der Gleichberechtigung
Eigentlich sollten Brautpaare die Zeit nach der Hochzeit genauso akribisch planen wie das Fest selbst. Eheverträge gelten oft als unromantisch, tatsächlich sind sie ein sehr moderner Beitrag zur Gleichberechtigung – erst recht in Krisenzeiten.
Gleichberechtigung 2020: Wer ist im Abseits?
Nach dem Ende der Apartheid in Südafrika kam es in Teilen der Gesellschaft zur sogenannten „Affirmative Action“. Das sind gesellschaftspolitische Maßnahmen, die der gesellschaftlichen Benachteiligung sozialer Gruppen durch gezielte Vorteilsgewährung entgegenwirken sollen. Das kann bestehende Diskriminierung durch neue, entgegengesetzte Diskriminierung ersetzen. Findet man dieses Phänomen auch bei der Geschlechtergleichstellung? Es gibt Aspekte, die diesen Eindruck erhärten.
Alternierende Obhut: Gut für Eltern und Kinder
Seit Anfang 2017 ist das neue Unterhaltsrecht in Kraft. Viele Väter zeigen sich von der Umsetzung enttäuscht. Im Streitfall wird oft der Mutter der grössere Anteil der Kinderbetreuung und dem Vater der grössere Anteil der Erwerbsarbeit zugeteilt. So betrachtet, wird die Möglichkeit der alternierenden Obhut noch viel zu selten angewendet.
Ein gleichstellungspolitisches Signal bringt frischen Wind
Die sogenannte 10/16-Regel des Bundesgerichts sah bisher vor, dass der betreuende Elternteil erst ab dem zehnten Geburtstag des Kindes wieder Teilzeit und ab dem 16. Altersjahr Vollzeit arbeiten muss. Ein Urteil des Bundesgerichts mutet dem hauptbetreuenden Elternteil - also traditionellerweise den Müttern – nun eine 50%-Erwerbsarbeit zu, sobald das Kind zur Schule geht.
Immobilien und Trennung
Der Versuch einvernehmlicher Trennung scheitert oft an der Frage, wie mit gemeinsamem Wohneigentum verfahren werden soll. Dabei gibt es sinnvolle und verträgliche Lösungen. Man muss sie nur kennen und umsetzen wollen.
HUNDKATZMAUS – Sorgerecht für Bello, Schnurrli und Schnüfi
Zwar gelten Haustiere seit über 10 Jahren juristisch nicht mehr als «Sache», doch als Streitobjekt müssen sie im Trennungsfalle oft immer noch herhalten.
Konkubinat: Die «wilde Ehe» rechtzeitig regeln
Am 1. Januar 2017 trat das neue Unterhaltsrecht in Kraft. Grundsätzlich bleibt es bei der Ungleichbehandlung von Ehe und Konkubinat – es sei denn, klare und dokumentierte Vereinbarungen regeln rechtzeitig, was bei fehlendem Trauschein im Trennungsfall gelten soll.
Weshalb explodieren Scheidungskosten?
Immer wieder erleben wir in unserer Praxis, dass Ehescheidungen horrende Kosten verursachen. Und immer wieder suchen wir den Grund. Denn beide Parteien müssen zahlen, und in der Regel profitieren vor allem Dritte davon. Ein Plädoyer für weniger Fordern und mehr Verantwortung.
Brexit-Scheidung: Eine passende Analogie?
«Die Scheidung ist eingereicht» «Scheidungsschlacht beginnt» «Eine teure Scheidung» - jeder Journalist, der zum Brexit schreibt, bemüht die gleiche Analogie. Wie passend ist dieser Vergleich eigentlich?

